📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Hülseburg
Herrenhaus in der Gemeinde Hülseburg im heutigen Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern
Schloss Hülseburg war ein Herrenhaus in der Gemeinde Hülseburg im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Es stand in der Region als repräsentativer Herrensitz und wurde ab 1861 im Stil der englischen Tudorgotik errichtet. Die Anlage war umgeben von einem weitläufigen Park und umfasste zahlreiche Nebengebäude, darunter Pferdeställe, ein Pächterhaus und Gewächshäuser. Der Besitz wechselte mehrfach, bis Albert Johann August von Campe ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Entwicklung des Anwesens vorantrieb. Er ließ ein neues Herrenhaus bauen und den Tiergarten wiederbeleben. Die Gesamtfläche der Güter betrug bis zu 940 Hektar, wobei 123 Hektar Forstbestand waren. Die Familie von Campe behielt den Besitz bis 1945, als die Rote Armee einmarschierte. Heute sind nur noch Reste des Herrenhauses und einige Nebengebäude erhalten. Im Park sind die Überreste einer künstlichen Burgruine aus dem 19. Jahrhundert sichtbar. Die Anlage umfasste zudem eine Orangerie und einen Tiergarten. Die historische Anlage bietet Einblick in die Gutsherrenkultur und die Landschaftsgestaltung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Herrenhaus, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Hülseburg
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