Knochenturm

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Knochenturm

Turmrest der ehemaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung von Einbeck

Der Knochenturm ist ein verfallenes Turmrest aus der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Einbeck. Er steht direkt nördlich der Münsterkirche und war ursprünglich als Pulverturm errichtet. Der Turm hat eine runde Grundfläche mit einer geraden Seite zur Stadt hin und wurde im 15. Jahrhundert im Zuge der Erweiterung der Befestigungen gebaut. Er ist 4,85 Meter breit und fünf Meter tief. Die Stadtmauer schloss sich in westlicher und östlicher Richtung an. Der Turm war ursprünglich für den Lagerraum von Pulverfässern gedacht und wurde im 18. Jahrhundert als Beinhaus genutzt, weshalb er im Volksmund Knochenturm genannt wird. 2010 fanden Sanierungsarbeiten eine 1,50 Meter hohe Verfüllung sowie eine Feuerstelle aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Zudem wurden Hinweise auf ein Schieferdach entdeckt. Die Turmruine ist Teil der Stadtbefestigung und steht unter Denkmalschutz. Im Inneren des Turms wurden während der Sanierung 2010 Reste aus dem 17. oder 18. Jahrhundert gefunden, darunter eine Feuerstelle und Hinweise auf ein Schieferdach. Die Turmruine ist Teil der ehemaligen Stadtbefestigung und hat eine runde Grundfläche. Sie ist ein Teil der historischen Befestigungsanlagen und wurde im Zuge der Sanierung untersucht. Die Turmruine ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Verteidigungsanlagen und der Nutzung als Pulverlager.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Einbeck

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