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Jesuitenkirche
Kirchengebäude in Innsbruck
Die Jesuitenkirche in Innsbruck ist eine römisch-katholische Dreifaltigkeitskirche, die sich nahe der Alten Universität und östlich der Altstadt befindet. Sie wurde zwischen 1627 und 1646 erbaut und gilt als Frühwerk des Barocks. Die Fassade mit ihren Doppeltürmen und der von Friedrich Schachner gestiftete Turm von Johann von Sieberer im Jahr 1901 sind charakteristische Merkmale. Die Kirche ist gesüdet und zeigt eine strenge Gliederung der Vorderfront. Die Kirche ist eine frühbarocke Emporenbasilika mit kurzem Langhaus, Tambourkuppel und flach schließenden Querhäusern. Der Innenraum ist durch flache Doppelpilaster gegliedert und umfasst Kapellenarkaden, niedrige Emporen und Obergadenfenster. Die Farbigkeit entsteht durch den Kontrast aus weißem Innenraum, rötlich-braunem Marmor und grauen Architekturgliedern. Im Chor befinden sich Oratorienbalkone mit Konsolen aus musizierenden Engeln. Besucher können die Grabdenkmäler der Familie Habsburg sowie die Reliquien des Hl. Pirminius bewundern, die seit 1575 in der Kirche aufbewahrt werden. Die Orgel wurde 1959 von E. F. Walcker & Cie. erbaut und im Jahr 2004 rekonstruiert. Die Glocken, darunter die Silberne Glocke aus dem Jahr 1597 und die Schützenglocke aus dem Jahr 1959, prägen das Läuten der Kirche. Die Glocken im Westturm wurden im Jahr 2021 vervollständigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Jesuitenkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Karl-Rahner-Platz
- Erbaut
- 1676
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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