Steinhaus Dauens
abgegangene spätmittelalterliche Burg des ostfriesischen Häuptlings Edo Wiemken des Älteren
Das Steinhaus Dauens war eine spätmittelalterliche Burg im Jadebusen vor Wilhelmshaven. Sie stand im Besitz des ostfriesischen Häuptlings Edo Wiemken des Älteren und wurde seiner Schwester Jarste als Mitgift geschenkt. Die Burg existierte mindestens bis 1461 und wurde später von Hole Edsen genutzt. Sie wurde vermutlich 1511 durch die Antoniflut zerstört und liegt nun auf dem Meeresboden. Die Burg war Teil der Geschichte der Region und stand im Konflikt zwischen verschiedenen Häuptlingen. Sie wurde von Edo Wiemken d. Ä. errichtet und später als militärisches Objekt genutzt. Die genaue Chronologie ist unklar, aber die Existenz bis 1461 wird belegt. Die Zerstörung durch die Antoniflut markiert den endgültigen Untergang der Burg. Im Jadebusen vor Wilhelmshaven ist das Steinhaus Dauens heute ein unter Wasser liegender Ruinenkomplex. Die Lage ist geprägt von der Geschichte der ostfriesischen Häuptlinge und den Konflikten der Spätmittelzeit. Die Umgebung umfasst das Meer und die nähere Küstenregion, die bis heute Teil der Geschichte der Region bleibt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Wilhelmshaven
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