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Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus d. Ä.
Kirche in Königstetten (23306)
Die römisch-katholische Pfarrkirche hl. Jakobus d. Ä. steht in der Ortsmitte von Königstetten, einem Ort im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Sie gehört zum Dekanat Tulln und ist als Denkmal unter Schutz gestellt. Die Kirche wurde 1382 bis 1415 als gotischer Saalbau errichtet, wobei Fundamente eines romanischen Vorgängerbaus 1982/1983 entdeckt wurden. 1590 stürzte bei einem Erdbeben das Kreuzrippengewölbe ein, und der Turm wurde 1643 fertiggestellt. Die Kirche zeichnet sich durch eine reiche Architektur aus, die gotische und barocke Elemente vereint. Der Fassadenturm dominiert den nördlichen Bereich, während das Langhaus mit Strebepfeilern und Fenstern aus verschiedenen Epochen besticht. Im Chor befindet sich ein eingezogener, leicht erhöhter Raum mit Kreuzrippengewölbe. Die Turmvorhalle enthält einen römischen Meilenstein aus dem Jahr 235/236 sowie eine Steinfassung eines Brunnens von 1652. Die ornamentale Glasmalerei stammt aus dem Jahr 1900. Im Inneren der Kirche sind mehrere sakrale Werke zu finden, darunter ein barocker Hochaltar mit Tabernakel aus dem 18. Jahrhundert und eine Hängekanzel aus dem 17. Jahrhundert. Leinwandbilder zur Passion wurden aus der Kartause Mauerbach übertragen. Die Orgel wurde 1980 von Herbert Gollini gebaut. In der Turmvorhalle steht ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert, flankiert von Gedenktafeln für Kriegsgefallene. Im Chor sind Grabplatten aus verschiedenen Jahrhunderten sowie ein Inschriftepitaph zu Wurm aus dem Jahr 1695 vorhanden.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Königstetten
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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