📷 Bild: Wikimedia Commons
Fürstbischöfliches Schloss Münster
Schloss in Deutschland
Das Fürstbischöfliche Schloss Münster steht im Stadtbezirk Münster-Mitte und war die Residenz der Fürstbischöfe. Es wurde zwischen 1767 und 1787 im Auftrag von Maximilian Friedrich von Königsegg errichtet und ist ein Beispiel der hochbarocken Architektur. Die Anlage besteht aus einem Dreiflügelbau mit symmetrischer Grundform und charakteristischen Fassadenelementen. Die Schlosskapelle im Südflügel blieb nach Kriegszerstörungen erhalten und wurde später als Universitätsgebäude umfunktioniert. Das Schloss wurde 1945 während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt, doch nach dem Krieg begann der Wiederaufbau. Die Kosten lagen bei etwa 2,5 Mio. Reichsmark, und das Gebäude wurde ab 1954 als Sitz der Universität Münster genutzt. Die Restaurierung umfasste die Wiederherstellung der Außenmauern, die Errichtung von Hörsälen und die Installation eines Glockenspiels im Turm. Heute ist das Schloss ein zentraler Bestandteil der Hochschule und ein Wahrzeichen der Stadt. Im Schloss werden heute Hörsäle, die Aula und Verwaltungsgebäude der Universität beherbergt. Der Schlossplatz ist ein öffentlicher Raum mit Grünfläche, und der Schlossgarten wurde in einen englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Im Vestibül hängt ein großes Gemälde, und die Studentenvertretung ist im südlichen Wachhaus untergebracht. Die Anlage umfasst auch den nördlichen Wachhaus und den Schlossplatz, der als Teil der Umgebung des Schlosses dient.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Stadtbezirk Münster-Mitte
- Erbaut
- 1787
- Baustil
- Barock
- Architekt
- Johann Conrad Schlaun
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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