📷 Bild: Wikimedia Commons
Lippoldshöhle
Höhle im Reuberg im Leinebergland in Niedersachsen
Die Lippoldshöhle ist eine Höhle im Reuberg im Leinebergland in Niedersachsen. Sie liegt knapp 2 km südwestlich von Brunkensen oberhalb des Tals der Glene, einem südwestlichen Zufluss der Leine. Die Höhle befindet sich am Glenedurchbruch zwischen dem Reuberg und Duinger Berg. Sie ist von der Glenetalstraße aus nach etwa fünf Minuten Fußweg erreichbar. Die Höhle wurde im Mittelalter als Sperrburg genutzt und ist erstmals urkundlich 1466 erwähnt. Der Hildesheimer Bischof zog damals „vor dat Lippoldshohl“, um eine Straße zu versperren. Die Höhle war Teil von Auseinandersetzungen zwischen Hohenbüchen und Brunkensen und wurde zur Quelle zahlreicher Sagen, darunter die Sage vom Räuber Lippold. Jährlich am Himmelfahrtstag wird diese Sage in Brunkensen lebendig. Die Höhle besteht aus mehreren verbundenen Kammern und einer Felsspalte, dem „Schornstein“. Die Räume werden als „Küche“, „Stube“ und „Gefängnis“ bezeichnet. Balkenlöcher in der Felswand deuten auf hölzerne Anbauten hin. Der Einstieg erfolgt über die Küche oder eine Stahltreppe zum Gang zum Gefängnis. Im Inneren hilft eine Stahlleiter beim Überwinden des Höhenunterschieds. Die Höhle liegt im Tal der Glene, umgeben von den Reuberg und Duinger Berg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle, Erdstall, Naturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Alfeld
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal in Deutschland
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