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Hrobice na Moravě
Gemeinde in Tschechien
Hrobice na Moravě ist eine Gemeinde im Okres Zlín, elf Kilometer nordöstlich von Zlín. Sie liegt im südlichen Ausläufer der Hosteiner Berge, an der Grenze zur Freistadtler Senke. Das Dorf befindet sich in der Quellmulde eines Baches und grenzt an mehrere Höhenzüge. Östlich fließt der Dřevnice in die Talsperre Slušovice. Die Gemeinde gehört zum Naturpark Hostýnské vrchy und ist von verschiedenen Nachbarorten umgeben. Hrobice hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1446, und das Dorf war Teil der Herrschaft Lukov. Im 16. Jahrhundert wurden die Böhmischen Brüder einflussreich, und die Gemeinde war bis 1644 von Walachen besiedelt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebten die Einwohner vor allem von der Tierzucht und dem Pflaumenanbau. 1976 wurde Hrobice eingemeindet, löste sich 1991 wieder von Slušovice und bildete eine eigene Gemeinde. Das Dorf bietet mehrere sehenswerte Orte. Der Glockenturm aus dem Jahr 1913 ist ein Kulturdenkmal. In der Kapelle Mariä Sieben Schmerzen und der Betsäule in Nové Dvory sind religiöse Stätten. Das Spritzenhaus mit der Statue des hl. Florian und der Aussichtspunkt Dubíčka bieten Ausblicke. Die Trinkwassertalsperre Slušovice ist ein wichtiger Teil der Landschaft. Die Gemeinde ist bekannt für den Sliwowitz, einen lokalen Obstwein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Zlín
- Seehöhe
- 390 m
- Website
- http://www.hrobice.cz/
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