Schloss Nischwitz

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Schloss Nischwitz

Schloss in Deutschland

Das Schloss Nischwitz liegt im Ort Thallwitz, einer Gemeinde im Landkreis Leipzig in Sachsen. Es ist ein Rokokoschloss, das zwischen 1714 und 1721 errichtet und 1750 durch Graf Heinrich von Brühl zu einer Sommerresidenz umgebaut wurde. Die Anlage umfasst ein Schloss, eine Hofanlage, eine Orangerie, Verwaltungsgebäude und einen Schlosspark. Die historische Fassade und die Gartenfront wurden in den 1980er und 1990er Jahren restauriert. Das Schloss ist für seine spätbarocke Innenausstattung bekannt, darunter Wand- und Deckenmalereien, die dem italienischen Maler Stefano Torelli zugeschrieben werden. Der Festsaal besitzt ein Fresko des Sturzes des Phaeton, während der Gartensaal Fresken zeigt, die mythologische Szenen darstellen. Die Anlage wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark vernachlässigt, bis ein privater Investor ab den 1990er Jahren die Restaurierung initiierte. Im Schlosspark sind mehr als 250 Bäume von der Rußrindenkrankheit befallen. Die Gemeinde Thallwitz arbeitet mit dem Landesamt für Denkmalpflege an Lösungen, um den Baumbestand zu retten. Die restaurierten Nebengebäude beherbergen heute Wohnungen, während das Schloss für Repräsentationszwecke genutzt wird. Die Anlage ist Teil der sächsischen Landschaft und bietet einen Einblick in die Geschichte und Architektur des Rokoko.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Thallwitz
Adresse
Dorfstraße 35, 04808 Thallwitz
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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