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Leinach
Gemeinde in Bayern, Deutschland
Leinach liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg, in der Region Würzburg. Der Ort ist im Leinachtal gelegen, das vom Leinacher Bach durchflossen wird. Die Gemeinde umfasst die beiden Teile Oberleinach und Unterleinach, die 1978 zur Gemeinde Leinach zusammengeschlossen wurden. Der Ort ist von Nachbargemeinden wie Zellingen, Erlabrunn und Margetshöchheim umgeben. Die Flur Leinachs gehört zum Naturraum Marktheidenfelder Platte und ist geprägt von Höhenzügen und Fluren mit unterschiedlichen Bodentypen. Der Name Leinach stammt aus dem althochdeutschen „Linaha“ und bezieht sich auf den fließenden Bach, der durch den Ort verläuft. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 775, als er als Linaha im Codex Eberhardi erwähnt wurde. Die Geschichte Leinachs ist geprägt von der Besiedlung durch Kelten und Franken, sowie von der Ausbreitung verschiedener Klöster und Ritterfamilien. Im Mittelalter war Leinach Teil der Besitzungen von Gaugrafen und Klöstern, die über Grundbesitz und Zehnten verfügten. Leinach ist bekannt für seine geologische Vielfalt, insbesondere den Muschelkalk, der die Flur prägt. Auf dem Gebiet gibt es Steinbrüche und Flurlagen, die für die Landwirtschaft und die Herstellung von Baustoffen genutzt wurden. Die Gemeinde verfügt über historische Bauwerke und Gemarkungen, die bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen. Zudem sind die Weinberge und die Magerrasen, die durch Mähung und Beweidung entstanden, Teil der landschaftlichen Identität Leinachs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Würzburg
- Seehöhe
- 280 m
- Website
- http://www.leinach.de
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