Rauschenburg

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Rauschenburg

ehemalige Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Rauschenburg war eine abgegangene Wasserburg in den Lippewiesen bei Olfen, im Kreis Coesfeld. Sie lag am Rand der Kleinstadt Olfen und war an einer Furt gebaut, über die früher die Lippe durchquert werden konnte. Die Burg stand an der Stelle, an der heute die Bundesstraße 235 über eine Brücke verläuft. Die Rauschenburg war von 1050 bis 1638 in Besitz verschiedener Adelsfamilien, darunter die von Oer, von Hake und von Ascheberg. Im Jahr 1564 entstand ein Streit um den Besitz, der erst 1577 beigelegt wurde. Die Burg blieb bis 1770 in der Familie von Neuhoff, bis sie 1783 an das Domkapitel zu Münster verkauft wurde. Sie verfiel nach 1820 immer mehr und wurde 1878 teilweise abgetragen. Die Burg hatte ein dreigeschossiges Haupthaus mit Turm, das dem Schloss Horneburg ähnelte. Sie war von Gräften umgeben und hatte eine Zugbrücke, die die Wirtschaftsgebäude mit dem Haupthaus verband. Heute sind nur noch Reste der Grundmauern und Kellergewölbe erhalten. Die Umgebung umfasst die Lippewiesen und die Bundesstraße 235.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Olfen

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