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Burgruine Zangenstein
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Zangenstein liegt auf einem Felsen bei 370 m ü. NN über der Schwarzach in der Gemarkung Zangenstein des Marktes Schwarzhofen im Landkreis Schwandorf. Sie ist ein Bodendenkmal mit der Aktennummer D-3-6639-0043 und als denkmalgeschütztes Baudenkmal unter D-3-76-164-45 verzeichnet. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert als Höhenburg errichtet und war im 16. Jahrhundert nach dem Aussterben der Familie Zenger in Privatbesitz übergegangen. Die Burg war im 14. und 16. Jahrhundert von Bedeutung und zählte zu den Besitzungen der Herren von Zenger. Sie war mit einer Umfassungsmauer aus Stein, einem Palas, einem Burgtor und einem Schalenturm ausgestattet. Im Jahr 2010 wurde eine archäologische Grabung nahe dem Felsen durchgeführt, die ein 2800 Jahre altes Hügelgrab aus der Hallstattzeit entdeckte. Die Burgkapelle aus dem 17. Jahrhundert wurde im barocken Stil umgebaut und ist gut erhalten. Die Ruine bietet Ausblicke auf die Schwarzach und die umliegende Landschaft. Im Inneren sind verstürzte Gewölbekeller mit spitzbogigem Eingang sowie ein unterirdischer Gang zu einem landwirtschaftlichen Gebäude unterhalb der Burg zu erkennen. Die Burgkapelle ist nach Voranmeldung besichtbar und wird von der Katholischen Kirchenstiftung Zangenstein betreut. Die Umgebung umfasst die Schwarzach und die Gemarkung Zangenstein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Schwarzhofen
- Erbaut
- 1360
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
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- Bodendenkmal in Altendorf (Landkreis Schwandorf), #D-3-6539-01581.5 km
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