Radětice u Bechyně

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Radětice u Bechyně

Gemeinde in Tschechien

Radětice u Bechyně ist eine Gemeinde im Okres Tábor in Südböhmen. Sie liegt drei Kilometer nordwestlich von Bechyně und befindet sich rechtsseitig im Tal der Smutná im Bechiner Hügelland. Nordwestlich ragt der Naturpark Plziny auf, und die Jahodinská erreicht eine Höhe von 489 Metern. Die Gemeinde grenzt an mehrere Dörfer im Norden, Osten und Südosten, sowie an andere Orte im Westen und Nordwesten. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Frühzeit zurückreicht. In der Region wurden mehrere Hügelgrabstätten entdeckt, darunter Grabhügel und eine 3000 Jahre alte Siedlung. Radětice wurde erstmals 1291 schriftlich erwähnt und wurde im 14. Jahrhundert Teil der Herrschaft Bechin. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Christoph von Schwanberg erworben und später an die Herren von Sternberg verkauft. 1840 bestand die Gemeinde aus 68 Häusern mit 508 Einwohnern. In Radětice u Bechyně gibt es mehrere sehenswerte Orte. Dazu zählen die Nischenkapelle der Jungfrau Maria aus dem Jahr 1857, die Glockenturmkapelle aus 1921 und die Kirche Johannes des Täufers auf einem Felshügel in Poušť, erbaut 1676. Das Hegerhaus Poušť, ein ehemaliges Jägerhaus aus dem 18. Jahrhundert, wird heute für Feierlichkeiten genutzt. Zudem gibt es einen hölzernen Aussichtsturm westlich des Ortes, der eine Sicht auf Bechyně und die Täler der Smutná und Lainsitz ermöglicht. In den Wäldern Poušť und Soví finden sich Hügelgrabstätten und eine Findlingsgruppe aus Gletscherablagerungen. Ein Gedenkstein für die Gefallenen beider Weltkriege steht ebenfalls in der Gemeinde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Tábor
Seehöhe
424 m

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