Föllik
Berg im Burgenland
Der Föllik ist eine isolierte Erhebung südwestlich von Eisenstadt in der Marktgemeinde Großhöflein im Bezirk Eisenstadt-Umgebung im Burgenland. Er ist etwa 250 Meter breit und 180 Meter lang und hat ein flaches Plateau, das sich nach Süden neigt. Auf dem Plateau gab es Spuren einer Höhensiedlung der Wieselburger Kultur. Auf der Anhöhe des Föllik steht ein verfallenes Jagdschlösschen der Familie Esterházy, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Der Föllik ist für seine kalkhaltige Schwarzerde mit hohem Tonanteil bekannt, die besonders an den östlichen und südöstlichen Hängen günstig für die Rebsorte Zweigelt ist. Die Region ist somit für die Weinbaukultur im Burgenland bedeutsam. Zum Föllik führt ein Weg östlich der Erhebung, der 2010 von der Gemeinde und der Pfarre als „Weg des Lichts“ angelegt wurde. Auf diesem Weg sind vierzehn Darstellungen der Auferstehung Christi in Metalltafeln zu finden, geschaffen von lokalen Künstlerinnen und Künstlern. Die Umgebung bietet somit sowohl historische als auch künstlerische Eindrücke.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Großhöflein
- Seehöhe
- 287 m
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