Benediktinerinnenkloster Blankenau

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Benediktinerinnenkloster Blankenau

ehemaliges Benediktinerinnen-Kloster in Blankenau, Gemeinde Hosenfeld im osthessischen Landkreis Fulda

Das Kloster Blankenau war ein Benediktinerinnenkloster in Blankenau, Gemeinde Hosenfeld, im osthessischen Landkreis Fulda. Es stand südlich der heutigen Kirche, die als Filiale der Pfarrei Heilig Kreuz im Fuldaer Land fungiert. Die Gründung erfolgte 1265 durch Ritter Hermann von Schlitz, der sein Dorf Hainzell und die zerstörte Burg Blankenwald als Grundlage für das Kloster verwendete. Das Kloster war bis 1579 bestehend, bis der Nachwuchs aus evangelisch gewordenen Adelsgeschlechtern ausblieb. 16 Äbtissinnen leiteten die Abtei. 1525 wurde das Kloster im Bauernkrieg zerstört, 1620 wieder aufgebaut. 1576 wurde der Fürstabt Balthasar von Dernbach abgesetzt, und die Propstei Blankenau wurde 1600 gegründet. Die Propsteikirche diente bis 1734 als Bestattungsort für die Pröpste. Das Kloster besaß ein Hospital St. Elisabeth, das 1287 gegründet wurde und bis 2012 betrieben wurde. 2012 wurde es in ein Alten- und Pflegeheim umgewandelt, das 2015 veräußert wurde. Die Propstei Blankenau blieb bis 1734 bestehen, bis die Grüfte in der Kirche aufgegraben und die Toten identifiziert wurden. Das Propsteischloss wurde 1700 errichtet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Hosenfeld
Erbaut
1265
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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