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Burg Sayn
Burgruine in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Die Ruine der Burg Sayn steht im Bendorfer Stadtteil Sayn am Rhein, zwischen Koblenz und Neuwied. Sie liegt auf dem Kehrberg, einem Ausläufer des Westerwalds, und ist umgeben von den Taleinschnitten von Brexbach und Saynbach. Die Anlage ist durch eine Schildmauer und einen Halsgraben geschützt. Südlich der Burg befindet sich das Schloss Sayn, ein Barockbau aus dem 18. Jahrhundert, und weitere Burgmannensitze wie das Mittlere Burghaus und die Burg Stein. Die Burg Sayn war von großer historischer Bedeutung. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war die Stammburg der Grafen von Sayn. Im 13. Jahrhundert regierte Graf Heinrich III. von Sayn aus der Burg eine große Grafschaft. Die Burg wurde 1632 während des Dreißigjährigen Kriegs von den Schweden zerstört und 1652 an das Kurfürstentum Trier vergeben. 1848 wurde sie durch einen preußischen König an die Sayner Familie zurückgegeben, die sie bis heute besitzt. Besucher können die Burganlage entlang der Wanderwege Rheinsteig und Saynsteig erreichen. Die Ruine umfasst den Bergfried, einen gut erhaltenen Turm, sowie die Kernburg mit zwei Höfen. In den 1980er Jahren wurden Restaurierungsarbeiten durchgeführt, wobei ein Wildpark und eine Burgschänke errichtet wurden. Die Burg Sayn bietet heute einen Eindruck von ihrer mittelalterlichen Geschichte und ihrer Lage am Rhein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Bendorf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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