Sehenswürdigkeit

Skanzen vo Svidníku

Der Skanzen von Svidník ist die volkskundliche Freilichtausstellung des Museums der ukrainischen Kultur, das zum Slowakischen Nationalmuseum gehört. Svidník liegt im nördlichen Teil der Niederen Beskiden im Prešovský kraj, auf einer Terrasse an der Mündung der Ladomirka in die Ondava; das Stadtzentrum liegt auf 230 Metern Höhe. Die Stadt entstand 1944 aus dem Zusammenschluss der Dörfer Nižný Svidník und Vyšný Svidník. Das Museum kam 1964 nach Svidník, gegründet worden war es 1956 in Krásny Brod. Die Freilichtausstellung wurde 1982 zugänglich gemacht und zeigt auf zehn Hektar die Lebensverhältnisse der Rusinen und Ukrainer in den Niederen Beskiden. In den hölzernen Blockbauten stehen bäuerliche Möbel, Hausrat und Werkzeug; technische und wirtschaftliche Bauten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind mit einer Wassermühle, einer Windmühle und einer Wassersäge vertreten, dazu kommen Wagen verschiedener Bauart, hölzerne Pflüge, Eggen und Getreidekörbe. Sakraler Mittelpunkt ist die hölzerne Kirche der heiligen Paraskeva aus Nová Polianka, 1766 errichtet, 1961 abgebaut und 1986 nach alter Dokumentation im Skanzen wieder aufgebaut. Ihr Grundriss reiht Presbyterium, Schiff und Babinec hintereinander; die Ikonostase stammt aus dem 18. Jahrhundert. Zum Museum gehört außerdem die Galerie Dezider Milly in einem barocken Herrenhaus des 18. Jahrhunderts am linken Ufer der Ladomirka, in der Ikonen des 16. bis 18. Jahrhunderts und Arbeiten rusinischer Künstler bis in die Gegenwart hängen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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