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Mladá Vožice
Burg in Tschechien
Der Hrad Mladá Vožice ist ein abgegangenes Burgschloss im gleichnamigen Ort im Okres Tábor. Er stand auf einem Hügel zwischen dem Stadtzentrum und dem Podhradním Rybník, in einer Höhe von 495 Meter über dem Meeresspiegel. Auf dem Gelände des Schlosses wurde später ein Kirche Nanebevzetí Panny Marie errichtet, die seit 1958 als kulturelle Denkmale der Tschechischen Republik geschützt ist. Von dem ursprünglichen Schloss blieben nur kleine Mauerreste erhalten. Der Hrad wurde vermutlich von König Václav II. gegründet, um den königlichen Einfluss in der Region zu stärken. Die erste schriftliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1318. Im 14. Jahrhundert wurde er mehrfach umgebaut, unter anderem von Jan Žižkou z Trocnova, der ihn 1420 eroberte. Die Burg wurde mehrfach zerstört und später als Baustoffquelle genutzt. Die Reste wurden im 17. Jahrhundert durch die Kirche ersetzt, die im 19. Jahrhundert renoviert wurde. Die Burg war zweiteilig und gehörte zum Typ der mit einer Plattenwand oder Bergfritten-Dispozition gebauten Burgen. Auf der Ostseite lag ein dreieckiges Vorburg, durch das die Zugangstraße führte. Das Burgzentrum befand sich westlich, wo heute die Kirche steht. Die Tragwände der Terrassen sind meist neuzeitlichen Ursprungs. Reste der Umfriedung sind nur an der Nordost- und Nordwestseite sowie im Südwestnäher der Vorburg erhalten.
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- Art
- Burg
- Ort
- Mladá Vožice
- Baustil
- Gotische Architektur
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