Schloss Oettingen

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Schloss Oettingen

Residenzschloss der Fürsten zu Oettingen-Spielberg

Das Schloss Oettingen ist ein Fürstliches Residenzschloss in der Kleinstadt Oettingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Es wurde zwischen 1679 und 1687 erbaut und befindet sich im Privatbesitz der Adelsfamilie Oettingen-Spielberg. Das Schloss steht an der Stelle der ehemaligen Münzstätte, die im 14. Jahrhundert existierte. Die Münzrechte wurden 1393 verliehen, und Teile der alten Mauer sind heute noch im Schloss zu erkennen. Die Residenzräume des Schlosses umfassen das Goldene Zimmer mit Rokoko-Möbeln und Porträts, das Rote Zimmer mit 18. Jahrhundert-Möbeln und dem Porträt der Herzogin Christine Luise, den Goldenen Salon mit barocker Stuckdecke und das Festsaal mit Stuck von Mathias Schmuzer. Im Schlosshof befindet sich der Marienbrunnen aus dem Jahr 1720, der Motive aus der Offenbarung aufgreift. Um den Brunnen liegen verschiedene Bauten, darunter der Fremdenbau, das Treppenhaus, Wirtschaftsräume und der Prinzessinnenbau. Besucher können die Residenzräume im Rahmen von Schlossführungen und Sonderführungen besichtigen. Die Räume sind mit historischen Möbeln, Porträts und Stuckverzierungen ausgestattet. Ausblick auf die Stadt und den Schlosshof sowie die Umgebung sind von den Räumen aus möglich. Die Schlossverwaltung betreibt die Anlage und organisiert die Besichtigungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Schloss, königlicher Palast
Ort
Oettingen in Bayern
Adresse
Schloßstraße 1, 86732 Oettingen in Bayern
Erbaut
1687
Architekt
Jakob Engel
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Schloss Oettingen (CC0-1.0)

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