Kurfürstliche Burg

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Kurfürstliche Burg

Burg am Mittelrhein

Die Kurfürstliche Burg in Boppard liegt in der Altstadt direkt am Rhein und war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie war eine Niederungsburg und wurde im 13. Jahrhundert als Zoll- und Wasserburg ausgebaut. Die Burg war im Zuge der Verpfändung von Boppard an Balduin von Luxemburg entstanden und wurde später zur Vierflügelanlage ausgebaut. Im 17. Jahrhundert wurden weitere Flügel und Räume hinzugefügt, wodurch die Burg ihre heutige Form annahm. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert als Amtskellerei und Zollamt genutzt und später als Strafanstalt und Verwaltungsgebäude. Im 19. Jahrhundert wurde sie in einen städtischen und staatlichen Teil geteilt, wobei der staatliche Teil die Steuerverwaltung und das Friedensgericht beherbergte. Im 20. Jahrhundert wurde die Burg restauriert und zum städtischen Museum umfunktioniert. Die Sanierungsarbeiten im 21. Jahrhundert umfassten die Restaurierung von Fenstern, Dächern und dem Turm sowie die Erneuerung von Außenputzen und Sanitäranlagen. Die Burg bietet einen Blick über den Rhein und umfasst mehrere Flügel, darunter den Nord- und Westflügel, sowie einen Turm mit historischen Wandmalereien. Im Bereich der „Franzosenbresche“ wurde ein Glaskubus eingebaut, der Durchblicke ermöglicht. Die Ausblicke auf den Rhein und die umliegende Altstadt sind besonders im Innenhof und den Räumen der Burg zu genießen. Die Restaurierung hat die ursprüngliche Erscheinungsform der Burg wiederhergestellt und die historischen Elemente erhalten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Burgruine
Ort
Boppard
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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