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Balatonmagyaród
Gemeinde in Südwestungarn
Balatonmagyaród liegt im Kreis Nagykanizsa, südwestlich des Plattensees, im Naturschutzgebiet Kis-Balaton des Nationalparks Balaton-Oberland. Der Ort gehört zum Nationalparkgebiet und ist unweit von Zalakaros, etwa sieben Kilometer entfernt. Mit knapp 500 Einwohnern ist er ein kleiner, ländlicher Ort, der auch Deutsche und Österreicher beherbergt. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Die Namensgebung geht auf Haselnussbüsche zurück, und die Region war von römischen Handelsstraßen durchzogen. Im 11. Jahrhundert gab es die Kolon-Burg, und bis 1945 war der Ort im Besitz der Adelsfamilie Széchényi. Die Renaturierung des Kis-Balatons seit den 1990er Jahren hat den Fremdenverkehr gesteigert. In der Umgebung gibt es die Vogelinsel Milanenburg mit Naturlehrpfad und Wanderwegen sowie das Büffelreservat in der Kápolnapuszta. Die Dorfbewohner haben seit jeher Angelrechte, und die katholische Steinkirche aus dem Jahr 1814 wurde 2005 renoviert. Die Landstraße Nr. 6831 führt durch den Ort, und der nächste Bahnhof liegt in Zalakomár.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Nagykanizsa
- Website
- https://balatonmagyarod.hu/
In der Nähe
- Kis-Balaton4.5 km
- Garabonc4.3 km
- Festetics-kastély (Alsóbogát)5.6 km
- Zalakomár6.6 km
- Zalakaros5.6 km
- Nagyrada5.7 km
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