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Bahnhof Bietigheim-Bissingen
Eisenbahnknotenpunkt im Landkreis Ludwigsburg, an dem sich die Württembergische Westbahn von der Frankenbahn trennt
Der Bahnhof Bietigheim-Bissingen ist ein Eisenbahnknotenpunkt in der Stadt Bietigheim-Bissingen, im Landkreis Ludwigsburg. Er liegt am Rande des Stadtgebiets und war bis 1974 als Bietigheim (Württ) bekannt. Der Bahnhof ist der größte im Landkreis mit acht Bahnsteiggleisen und dient Regionalzügen sowie der S5 der Stuttgarter S-Bahn. Die Württembergische Westbahn trennt sich hier von der Frankenbahn. Der Bahnhof war seit 1847 ein wichtiger Verkehrsknoten. 1853 wurde er als Inselbahnhof mit zwei Gleisen der Westbahn ausgebaut. 1879 verkehrten die ersten Züge der Bahnstrecke Backnang–Bietigheim, was den Bahnhof zum zweitgrößten Württembergischen Bahnhof machte. 1910 wurde eine Elektrische Straßenbahn vorgeschlagen, doch aufgrund von Kostengründen abgelehnt. 1940 wurde die Nordbahn dreigleisig ausgebaut, und 1950 erhielt der Bahnhof Anschluss an den Stuttgarter Vorortverkehr. Der Bahnhof verfügt über acht Bahnsteiggleise, darunter zwei für die S-Bahn und vier für den Regionalverkehr. Die Gleise 3 und 4 sind für Stadtbahnen und Regionalzüge genutzt, während Gleise 5 und 6 für die S-Bahn vorgesehen sind. Zudem gibt es Abstellgleise für Güterzüge. Das Empfangsgebäude aus dem Jahr 1847 wurde 1961 durch ein neues ersetzt. Der Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Regionalverkehr und verbindet verschiedene Strecken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Trennungsbahnhof, Bahnhof
- Ort
- Bietigheim-Bissingen
- Architekt
- Michael Knoll
- Seehöhe
- 220 m
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