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Filialkirche St. Ruprecht
Kirchengebäude in Bruck an der Mur
Die Filialkirche St. Ruprecht liegt in Bruck an der Mur, Steiermark, etwas außerhalb der Stadt am rechten Murufer. Sie ist von einem Friedhof umgeben und wird heute nur noch für Begräbnisfeierlichkeiten genutzt. Die Kirche ist dem heiligen Rupert von Salzburg geweiht und wurde im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt, obwohl das genaue Weihdatum umstritten ist. Die Kirche ist für ihre Fresken aus der Zeit um 1416 bekannt, die die größte erhaltene mittelalterliche Wandmalerei der Steiermark darstellen. Sie zeigen eine Weltgerichtsdarstellung mit Christus, Engeln, Aposteln und Heiligen. Die Fresken wurden 1937 freigelegt und sind gut erhalten. Zudem gibt es weitere Wandmalereien, darunter ein Fresko der drei Stadtheiligen von Zürich. In der Kirche befinden sich ein barocker Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, eine Kanzel von Matthäus Krenauer aus dem Jahr 1735, eine barocke Orgel und ein spätgotischer Taufstein. Das Innere ist mit Kreuzrippengewölbe versehen und die Wände sind mit Fugenmalerei und skulptierten Schlusssteinen geschmückt. Die Umgebung um die Kirche besteht aus einem Friedhof mit romanischem Karner und historistischen Grabbauten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bruck an der Mur
- Adresse
- St.-Ruprecht-Straße .310, OG
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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