Franziskanerkloster Hildesheim
Kloster in Deutschland
Das Franziskanerkloster St. Martini in Hildesheim entstand 1223 und wurde bis zur Reformation um die Mitte des 16. Jahrhunderts betrieben. Es lag innerhalb der Domimmunität westlich des Domhügels, nahe der Dammstraße. Die Franziskaner wurden von Bischof Konrad II. gefördert und gründeten neben dem Kloster auch das Dominikanerkloster und das Frauenkloster. Die Klosterkirche trug das Patrozinium des heiligen Martin und war bis 1542 ein zentraler Ort der religiösen Betätigung. Die Auflösung des Klosters erfolgte 1542 im Zuge der Reformation. Die Franziskaner wurden der Stadt verwiesen, nur acht konnten bleiben und erhielten eine Rente. Die Klosterkirche wurde lutherische Pfarrkirche, und viele Kunstwerke wurden zerstört oder beschlagnahmt. Die Gebäude blieben jedoch erhalten und wurden später zum Roemer- und Pelizaeus-Museum sowie zu kirchlichen Räumen genutzt. Im Inneren der Klosterkirche sind Teile der ehemaligen Bebauung erhalten, darunter die Portiunkula-Kapelle aus dem Jahr 1490. Die Räume umfassen den Kreuzgang, die Sakristei und die Sakristeikapelle. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert vergrößert, und an der Südseite sind Reste der alten Klostergebäude zu erkennen. Die Gebäude wurden ab dem 19. Jahrhundert als Museum und später als kirchliche Räume genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hildesheim
- Erbaut
- 1235
In der Nähe
- Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim53 m
- Schulmuseum Hildesheim174 m
- Bernwardstür133 m
- Tintenfassmadonna134 m
- Heziloleuchter134 m
- Bronzetaufe175 m
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