📷 Bild: Wikimedia Commons
Hartmannspital
Denkmalgeschütztes Objekt in Margareten (6446)
Das Hartmannspital ist ein von den Franziskanerinnen von der christlichen Liebe geführtes gemeinnütziges Spital in der Nikolsdorfer Gasse im 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten. Es wurde 1902 als Ort der ersten erfolgreichen Nierentransplantation an einem Hund bekannt. Seit 2017 ist es mit dem St. Elisabeth-Spital Wien zum Franziskus Spital fusioniert und trägt nun den Namen Franziskus Spital Margareten. Das Spital hat eine Geschichte, die bis in die 1850er Jahre zurückreicht. Die Ordensgemeinschaft gründete 1857 das Wiedner Spital und errichtete später das Kloster und das Krankenhaus auf den Hartmannschen Gründen. Zwischen 1888 und 1891 wurde ein neues Spital mit 80 Betten gebaut. 1891 übernahm der Chirurg Emerich Ullmann die chirurgische Abteilung und führte Tierversuche zur Nierentransplantation durch, die 1902 zum Erfolg führten. Das Hartmannspital verfügt über 165 systemisierte Betten und bietet verschiedene Abteilungen wie Chirurgie, Anästhesiologie, Internmedizin und Pulmologie an. Es gibt auch Ambulanzen für Chirurgie, Brust- und Proktologie sowie ein Schlaflabor. Die Räume sind mit moderner Ausstattung versehen, und das Spital ist mit allen gängigen Krankenkassen verbunden. Die Umgebung umfasst die Margareten und ist gut an das öffentliche Verkehrssystem angeschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Krankenhaus
- Ort
- Margareten
- Adresse
- Hartmanngasse 7-11, unger. Nr.
- Erbaut
- 1891
- Architekt
- Josef Seitschek
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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