Zisterzienserinnenkloster Mariensee (Neustadt am Rübenberge)

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KlosterRegion HannoverBezirk Region Hannover

Zisterzienserinnenkloster Mariensee (Neustadt am Rübenberge)

evangelisches Frauenkloster in Mariensee, einem Ortsteil von Neustadt am Rübenberge

Das Kloster Mariensee liegt in Mariensee, einem Ortsteil von Neustadt am Rübenberge, und ist eines der fünf Calenberger Klöster, die von der Klosterkammer Hannover verwaltet werden. Es wurde um 1213/14 als Zisterzienserinnenkloster gegründet und war bis 1543 im evangelischen Sinne weitergeführt. Die Klosteranlage umfasst eine Saalkirche und eine Vierflügelanlage, die im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kirche ist ein dreijochiger Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert mit charakteristischen architektonischen Elementen der norddeutschen Backsteingotik. Das Kloster ist heute ein Ort der geistlichen Gemeinschaft, in dem Frauen seit 800 Jahren leben. Es bietet Führungen, Konzerte, Ausstellungen und Einkehrtage an. Das Klostermuseum dokumentiert die Geschichte der evangelischen Frauenklöster in Niedersachsen. Die Klosterkirche St. Marien ist mit einer reichen Ausstattung ausgestattet, darunter ein Holzkruzifixus aus dem 13. Jahrhundert, ein Wandteppich „Das Jüngste Gericht“ und eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche ist zudem durch ihre barockisierte Ausstattung und die barocke Vierflügelanlage geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Neustadt am Rübenberge
Erbaut
1201
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Niedersachsen

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