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Morón de la Frontera
Gemeinde in Spanien
Morón de la Frontera liegt in der Provinz Sevilla, im Südwesten Spaniens. Die Stadt ist von flachen Ebenen und trockenen Tälern umgeben, die von den Flüssen Guadalquivir und Guadiaro durchzogen werden. Sie grenzt an die Gemeinden Alcalá de Guadaíra, Alcalá del Río, Osuna und Rota. Die Region war schon in der Antike von verschiedenen Völkern besiedelt, weshalb die Stadt eine reiche archäologische Geschichte hat. Die Lage an der Grenze zu Granada machte sie im Mittelalter strategisch bedeutsam. Die erste Erwähnung der Stadt geht auf die römische Epoche zurück, als sie unter dem Namen Arunci genannt wurde. In der Zeit der maurischen Herrschaft wurde der Name in Mawrur geändert und die Stadt zu einem politischen und kulturellen Zentrum. Die Eroberung durch die Christen im 13. Jahrhundert führte zur Integration in das Königreich Kastilien. In der Neuzeit wurde die Stadt durch wirtschaftliche Entwicklung und Infrastrukturprojekte geprägt, die bis in die moderne Zeit hineinwirkten. Morón de la Frontera ist bekannt für ihre historischen Bauten, darunter die Iglesia de San Miguel und die alten römischen Villen. Die Stadt war auch ein Zentrum der Reconquista und spielte eine wichtige Rolle in der spanischen Geschichte. Die Bevölkerung lebt vor allem von Landwirtschaft und Handel, wobei die Stadt im 20. Jahrhundert durch die Industrialisierung und den Bau des Militärflugplatzes wuchs. Fernand Villalón, ein Dichter und Kampfstierzüchter, ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Region.
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- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Sevilla
- Seehöhe
- 297 m
In der Nähe
- Iglesia de San Miguel Arcángel (Morón de la Frontera)235 m
- Castillo de Morón de la Frontera309 m
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