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Stössen
Gemeinde in Deutschland
Stößen ist eine Stadt im Burgenlandkreis von Sachsen-Anhalt und gehört zur Verbandsgemeinde Wethautal. Sie liegt zwischen Naumburg (Saale), Zeitz und Weißenfels. Die Stadt ist umgeben von Nachbargemeinden wie Teuchern, Meineweh, Osterfeld und Mertendorf. Zudem umfasst die Gemeindegliederung die Ortsteile Nöbeditz und Priestädt. Stößen hat eine reiche Geschichte, die bis in die Merowingerzeit zurückreicht. Im Jahr 968 wurde der Ort dem Bistum Zeitz zugeordnet, und 1287 wurde er urkundlich als „oppidum stosene“ erwähnt. Die Stadt erlebte mehrere Katastrophen, darunter die Pest 1598 und 1608 sowie einen Brand 1737. 1858 wurde die Zuckerfabrik gegründet, und 1947 wurden die Kirchenglocken wieder eingeweiht. In Stößen gibt es die evangelische Sankt-Petri-Kirche, die teilweise aus der Romanik stammt, sowie den Wasserturm südlich des Ortes. Die Gedenkstätte für Ernst Thälmann erinnert an den KPD-Vorsitzenden, der 1944 ermordet wurde. Zudem ist der größte Onshore-Windpark Deutschlands mit einer Leistung von 177,1 MW in der Region. Die Stadt ist über die B 180 und die A 9 gut an das Umland angeschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Verbandsgemeinde Wethautal
- Seehöhe
- 245 m
In der Nähe
- Gröbitz2.3 km
- Prittitz4.0 km
- Verbandsgemeinde Wethautal4.2 km
- Osterfeld4.2 km
- Pretzsch3.9 km
- Krauschwitz3.0 km
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