Schloss Büchold

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Schloss Büchold

Schloss in Deutschland

Das Schloss Büchold ist eine Burgruine im Stadtteil Büchold von Arnstein im Landkreis Main-Spessart. Die Anlage entstand im 13. Jahrhundert als Ordensniederlassung der Johanniter und wurde später von der Familie Thüngen weiterentwickelt. Sie baute die romanische Burganlage zu einem Renaissance-Schloss aus. Die Herrschaft blieb bis 1769 in Familienbesitz, bis die Anlage in den folgenden Jahrhunderten zunehmend verfiel. 2007 wurde die Ruine von Susan Schubert und Henning Glawatz erworben und bis 2011 saniert. Die Burgruine hat eine runde Anlage mit einem 26 Meter hohen romanischen Bergfried in der Mitte. Die Familie Thüngen ließ im 17. Jahrhundert einen Barockgarten anlegen, der bis 1749 bestand. Die Pfarrkirche St. Nikolaus u. Mariä Heimsuchung, die 1596 durch Philipp Christoph Echter umbaut wurde, ist ein Zeuge der Rekatholisierung. Die Anlage wurde 2006 durch den Vereinsring Büchold restauriert, und das Schloss wurde bis 2011 grundlegend instand gesetzt. Besucher können die Ruine und den Bergfried besichtigen, die umliegenden Flächen und die historischen Gebäude erkunden. Die Anlage liegt im Tal des Buntsandsteins und ist von Wäldern umgeben. Die Ruine ist Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Geschichte der Familie Thüngen und die Rekatholisierung im 16. Jahrhundert sind Teil der lokalen Geschichte. Die Anlage ist ein Beispiel für die Burgenkultur im unterfränkischen Raum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Archäologische Stätte
Ort
Arnstein
Adresse
Schloßberg 5, Kirchenstraße 17
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Schloss Büchold (CC0-1.0)

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