📷 Bild: Wikimedia Commons
Schmitz-Säule
Skulptur in der Altstadt von Köln
Die Schmitz-Säule ist eine Skulptur in der Kölner Altstadt-Nord, westlich vor der Kirche Groß St. Martin. Sie steht auf einem Platz, der von den Gassen Lintgasse und Brigittengäßchen umgeben ist. Die Säule markiert die 50-Meter-Höhenmarke der Stadt und wurde 1969 eingeweiht. Sie besteht aus Natursteinen und Beton, mit einer Höhe von etwa 4,50 Metern. Auf dem Sockel ist die Höhenmarke des Eis-Hochwassers von 1784 sowie die Geschichte des Namens Schmitz dargestellt. Die Schmitz-Säule ist ein Zeichen für die Geschichte Kölns und der Familie Schmitz. Sie verbindet römische und lokale Geschichte, da sie auf der einstigen Martinsinsel steht, die im 10. Jahrhundert durch Schüttung mit dem Ufer verbunden wurde. Die Inschriften erzählen von Begegnungen zwischen römischen Soldaten und Ubier-Mädchen, die angeblich den Ursprung der Familie Schmitz markieren. Zudem wird die Mondlandung von Neil Armstrong im Jahr 1969 angesprochen, wobei der Abstand zur Mondoberfläche berechnet wurde. Die Säule hat vier Seiten mit Inschriften, die verschiedene Aspekte der Geschichte Kölns und der Familie Schmitz erzählen. Die Nordseite nennt die 50-Meter-Markierung und das Hochwasser von 1784. Die Westseite beschreibt die Martinsinsel und die Begegnungen der Römer mit den Ubier. Die Südseite verbindet die Einweihung der Säule mit der Mondlandung von Neil Armstrong. Die Ostseite nennt die Herkunft der Steine aus römischen Hafenbauten. Die Säule ist ein kulturelles und historisches Zeichen der Kölner Altstadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Skulptur, Monument
- Ort
- Altstadt-Nord
In der Nähe
- Gross St. Martin63 m
- Senftöpfchen150 m
- Hänneschen-Theater157 m
- Rathaus Köln125 m
- Ratsturm124 m
- Innenstadt184 m
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