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Augustinerchorherrenstift, später Prämonstratenserstift Langenselbold
ehemaliges Prämonstratenserkloster in Langenselbold
Das Kloster Selbold war ein Prämonstratenserkloster in Langenselbold, das auf dem Gelände des ehemaligen Grafenwohnorts von Dietmar von Selbold-Gelnhausen stand. Es wurde 1108 als Johannes dem Täufer geweihte Kirche gegründet und unter der Paternität der Abtei Steinfeld zunächst bestehen. Später wurde es Teil des Prämonstratenserordens und erhielt 1135 durch die Stiftung des Wadgassener Stiftes eine Verbindung zu diesem Orden. Das Kloster war ein bedeutender Einflussbereich im unteren Kinzigtal mit Besitzrechten über Kirchen und Kapellen. Der Abt von Selbold bestimmte die Bauwerke in Gelnhausen, wobei er die Marienkirche 1220–1238 errichten ließ. 1543 wurde das Kloster säkularisiert, und 1546 wurde es zur gräflichen Domäne. Die letzte Abtei zerbrach das Klostersiegel und verlieh es dem Grafen und dem Bürgermeister. Nach der Säkularisierung wurde das Areal für ein Schloss genutzt. Ab 1725 wurden die Klostergebäude abgerissen, und 1735 wurde eine neue Kirche eingeweiht, die heute die evangelische Gemeindekirche von Langenselbold ist. Die ehemaligen Schlossgebäude und Nebenbauten sind heute Teil der Stadtverwaltung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Langenselbold
In der Nähe
- Schloss Langenselbold13 m
- Langenselbold1.1 km
- Gründau1.8 km
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- Buchbergturm2.6 km
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