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Zisterzienserinnenabtei Börstel, später Damenstift
ehemaliges Kloster an der Ankumer Höhe (vor 1246–nach 1638) in Berge, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland
Das Stift Börstel liegt im Börsteler Wald in Niedersachsen, am nördlichen Rand des Landkreises Osnabrück. Es gehört zur Gemeinde Berge in der Samtgemeinde Fürstenau und ist Teil des Natur- und Geoparks TERRA.vita. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster ist abgelegen und wird von Wanderern durch einen Fußweg von etwa einer Stunde erreicht. Seit 2018 ist es im Landschaftsschutzgebiet „Börsteler Wald und Teichhausen“ eingebettet, das eine Fläche von 141 Hektar umfasst. Das Stift Börstel wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war bis ins 17. Jahrhundert ein Zisterzienserinnenkloster. Es erhielt mehrere päpstliche Schutzzusagen und wuchs durch Schenkungen und Landkäufe zu einem umfangreichen Besitztum. Nach der Reformation veränderten sich die Lebensbedingungen der Klosterfrauen, die nun mehr Freiheiten hatten. Im 18. Jahrhundert wurde es als freiweltliches Stift reguliert, wobei protestantische und katholische Mitglieder im Kapitel vertreten waren. Die Stiftsanlage umfasst die frühgotische Klosterkirche St. Marien mit einer Länge von 30,70 Metern und einer Breite von 10,50 Metern. Die Kirche ist aus unbearbeiteten Findlingsblöcken und Ziegelsteinen gebaut. Daneben gibt es einen gut erhaltenen Kreuzgang und einen barocken Altar aus dem Jahr 1710. Im Umfeld liegen Sehenswürdigkeiten wie der Roggenspeicher, der Waldfriedhof und der Moorlehrpfad im Hahnenmoor.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, Zisterzienserinnenkloster, religiöse Gemeinschaft, ehemaliges Zisterzienserinnenkloster
- Ort
- Niedersachsen
- Baustil
- Backsteingotik
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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