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Fort Rheineck

Teil der preußischen Festung Koblenz, 1820 angelegt, 1880 zu einem Fort ausgebaut und 1927 geschleift

Das Fort Rheineck war ein Teil der preußischen Festung Koblenz und stand im Stadtteil Niederberg. Es lag in vorgelagerter Linie zur Festung Ehrenbreitstein und wurde 1820 als Pulvermagazin errichtet. Bis 1880 wurde es zu einem Fort ausgebaut und 1927 entfestigt. Heute sind nur Mauerreste übrig geblieben. Das Fort war über eine Verbindungslinie mit dem Werk Pleitenberg verbunden und diente sowohl der Infanterie als auch dem Geschützbedienung. Ingenieur-Offiziere wie Julius Theodor Berggold und Friedrich Blecken von Schmeling waren an der Errichtung beteiligt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es im Rahmen des Versailler Vertrags entfestigt, wobei die Wallkasematte und der Hangar erhalten blieben. Im Umfeld des ehemaligen Festungsgeländes sind noch Mauerreste erkennbar. Der Bereich blieb unbebaut, sodass im Untergrund möglicherweise noch Hinterlassenschaften vorhanden sind. In den 1960er Jahren wurde das Areal von der Bundeswehr als Panzer-Fahrschulgelände genutzt. Später wurde ein Sportplatz für die Kaserne errichtet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort
Ort
Koblenz

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