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château de la Trousse
Schloss in Frankreich
Château de la Trousse ist ein Herrenhaus in der Gemeinde Ocquerre im Département Seine-et-Marne der Region Île-de-France in Frankreich. Es liegt im nördlichen Zentrum des Landes und wurde ursprünglich um 1630 im Regierungszeitraum von Ludwig XIII. erbaut. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert durch die Familie le Hardy bewohnt, die bis 1791 dort lebte. König Ludwig XIV. besuchte das Schloss 1651 und gab der Familie den Titel des Marquis. Im 17. Jahrhundert wurde das Schloss durch den Architekten Liberal Bruant renoviert und erweitert. Das Schloss wurde im Jahr 1865 durch den Enkel des 1791 erworbenen Eigentümers, Count Charles-Victor Baudon de Mony-Colchen, neu gebaut. Er restaurierte auch die ursprünglichen Orangerie und Stallhof sowie die Gärten. Während des Ersten Weltkriegs beherbergte das Schloss US-Truppen, und im Zweiten Weltkrieg wurde es von den Deutschen besetzt, wobei die Kellergewölbe als Feldhospital genutzt wurden. Die Familie Baudon verkaufte das Schloss 1998 an einen niederländischen Eigentümer, und das Schloss wird heute von mehreren Eigentümern gemeinsam verwaltet. Das Château de la Trousse umfasst heute mehrere private Wohnungen und wird von den Eigentümern gemeinsam gepflegt. Zu den sehenswerten Gebäuden gehören die Kapelle, die Gefängniszelle und das Taubenschlag. Die Umgebung umfasst ein Grundstück von 40 Acres, das heute als Wohnraum genutzt wird. Die historischen Räume und Wege bieten einen Einblick in die Geschichte des Schlosses und seine Rolle in verschiedenen Epochen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Ocquerre
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