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Bülstringen
Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt
Bülstringen ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt und gehört der Verbandsgemeinde Flechtingen an. Sie liegt nordwestlich von Haldensleben am Mittellandkanal im Tal der Ohre. Im Norden erstrecken sich die Calvörder Berge und der Calvörder Forst. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter Bülstringen, Schwarzer Pfuhl, Wieglitz, Ellersell und Neukrug. Die Gemeinde wurde 1928 aus dem Gutsbezirk Zernitz und der Landgemeinde Bülstringen gebildet und 2010 durch die Eingemeindung von Wieglitz erweitert. Der Gemeinderat besteht aus zehn Mitgliedern, wobei Sven Fahrenfeld seit 2015 Bürgermeister ist. Das Wappen wurde 1996 genehmigt und symbolisiert einen lokalen Krieg im 17. Jahrhundert zwischen Bülstringen und Neuhaldensleben, der durch Viehtrieb und kriegerische Auseinandersetzungen ausgelöst wurde. In Bülstringen gibt es die evangelische Kirche aus dem Jahr 1708 mit barocker Ausstattung und einem Kanzelaltar. Im Dachstuhl der Kirche leben Fledermäuse, was den Ort zum FFH-Gebiet macht. Auf dem Ortsfriedhof erinnert ein Denkmal an Häftlinge des Todesmarsches aus dem KZ Dora-Mittelbau und an einen Jugoslawen, der 1943 Opfer der Zwangsarbeit wurde. Die Gemeinde liegt an der Landesstraße 24 und hat eine Bahnverbindung zum Hafen Bülstringen West.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Verbandsgemeinde Flechtingen
- Seehöhe
- 53 m
In der Nähe
- Schloss Detzel3.0 km
- Süplingen4.4 km
- Wieglitz4.9 km
- Rolli-Bad5.1 km
- Bülstringer Torturm4.8 km
- Hagentor (Haldensleben)5.0 km
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