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Belvís de Monroy
Gemeinde in Spanien
Belvís de Monroy liegt südlich der Sierra de Gredos und nördlich der Montes de Toledo. Der Ort ist gut 105 km nordöstlich der Provinzhauptstadt Cáceres und befindet sich in einer Höhe von etwa 385 m. Die Gemeinde umfasst neben dem Ort auch den ehemals selbständigen Ort Casas de Belvís sowie mehrere Einzelgehöfte. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit Regen, der fast ausschließlich im Winter fällt. Belvís de Monroy wurde im Jahr 1290 gegründet, als König Sancho IV. dem Getreuen Hernán Pérez de Plasencia das Gebiet übergab. Zwei Jahrhunderte später erhielt Francisco de Monroy y Zúñiga das Gebiet, was den Zusatz „Monroy“ im Ortsnamen begründete. Die Bevölkerung wuchs seit den 1950er Jahren deutlich, hauptsächlich durch Zuwanderung aus den umliegenden Dörfern. Die Region war im Mittelalter ein wichtiger Verbindungsweg zwischen Mérida, Talavera de la Reina und Saragossa. Der Ort ist bekannt für seine Burg aus dem 14. Jahrhundert, die von verschiedenen Epochen geprägt ist. Die Pfarrkirche ist dem Apostel Jakobus geweiht und besitzt einen sehenswerten Chorbogen. Auf dem zentralen Platz steht eine Gerichtssäule mit einem oktogonalen Schaft und einem Kapitell mit Meeresungeheuern. Umgebungsgewächse wie der Franziskanerkonvent aus dem 16. Jahrhundert spielten eine Rolle bei der Missionierung Lateinamerikas und der Philippinen. Die ehemalige Einsiedlerkirche wird jährlich im Mai von einer Prozession besucht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Cáceres
- Website
- http://www.belvisdemonroy.es
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