📷 Bild: Wikimedia Commons
Servitinnenkloster St. Josef (Düsseldorf)
Gebäude in Unterbach, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Das Servitinnenkloster St. Josef stand am Gödinghover Weg 11 im Düsseldorfer Stadtteil Unterbach. Der Gebäudekomplex entstand 1966 bis 1968 nach Plänen von Hans Haas und umfasste das Konventgebäude, eine Kapelle und Räume der Jugendbildungsstätte St. Swidbert. Der Standort war sowohl ein Wohnort der Servitinnen als auch ein Zentrum für kirchliche Bildungsarbeit. In verschiedenen Quellen wurde der Ort auch als Düsseldorf-Vennhausen oder Düsseldorf-Gerresheim bezeichnet, wird heute aber dem Stadtteil Unterbach zugerechnet. Der Komplex war bis 2006 ein wichtiger Ort für die geistliche Begleitung und Bildungsarbeit. Die Jugendbildungsstätte St. Swidbert bot Seminare, Bildungsmaßnahmen und Unterkünfte für Gruppen an. Die Servitinnen betreuten Jugendliche und junge Erwachsene mit Erlebnispädagogik und förderten soziale Kompetenzen. Der Standort war eng mit den umliegenden katholischen Gemeinden verbunden und wurde für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt. Die Gemeinschaft blieb nach der Aufgabe des Standorts weiterhin in Düsseldorf aktiv. Die Anlage wurde 2007 als Baudenkmal unter Schutz gestellt. Nach dem Verkauf des Komplexes wurde er 2012 für Wohnzwecke umgenutzt. Die ehemaligen Räume des Klosters und der Bildungsstätte sind nun Teil einer privaten Wohnanlage. Die Kapelle wurde profaniert, doch der Denkmalschutz sichert den Erhalt des Gebäudes. Die ehemalige Ordensgemeinschaft lebt heute weiterhin in Düsseldorf-Rath als kleine Gemeinschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Düsseldorf
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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