📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Fraubrunnen
Vormals kirchliches Gebäude in Fraubrunnen im Kanton Bern, Schweiz
Das Kloster Fraubrunnen war eine Zisterzienserinnen-Abtei in der Schweiz, im Kanton Bern. Es liegt etwa 16 km nordnordöstlich von Bern und ist heute Sitz der Bezirksverwaltung. Das ehemalige Kloster gilt als Baudenkmal von regionaler Bedeutung und steht inmitten einer ländlichen Landschaft mit umliegenden Dörfern und Seen. Das Kloster wurde 1246 gegründet und entwickelte sich zu einem der reichsten Frauenklöster des schweizerischen Mittellandes. Es besaß Güter in mehreren Orten und Städten, darunter Burgdorf, Bern und Solothurn. Nach dem Brand von 1280 und dem Überfall der Gugler 1375 erholte sich das Kloster langsam. 1528 wurde es säkularisiert und zur Landvogtei umgewandelt. Die Gebäude wurden im Laufe der Jahrhunderte zum Schloss umgebaut und heute als barockes Baudenkmal erhalten. Die heute sichtbaren Flügel des ehemaligen Klosters zeigen die Grundstruktur des wiederaufgebauten Gebäudes aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurden im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut und im 18. Jahrhundert barock überformt. Die Gebäude enthalten Elemente aus verschiedenen Epochen, darunter frühgotische Fenster und mittelalterliche Backsteinverbindungen. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und Seen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, öffentliches Gebäude, Bauwerk
- Ort
- Fraubrunnen
- Adresse
- Bernstrasse 3, 5, 3312 Fraubrunnen
- Erbaut
- 1201
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
In der Nähe
- Fraubrunnen30 m
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