📷 Bild: Wikimedia Commons
Spalatinhaus Torgau
Historisches Priesterhaus in Torgau, Landkreis Nordsachsen, Sachsen
Das Spalatinhaus in Torgau steht in der Altstadt Sachsens. Es wurde zwischen 1492 und 1494 als Priesterhaus errichtet und 1523 an Georg Spalatin übergeben. Das Gebäude war ein Zentrum für Humanisten und spielte eine zentrale Rolle in der Reformation. Martin Luther war unter den Besuchern, und es gilt als Keimzelle der Reformation in Sachsen. Im Jahr 2017 wurde das Spalatinhaus während der 500-Jahr-Feier der Reformation saniert und als Museum öffentlich zugänglich gemacht. Die Ausstellung „Klang und Glaube“ zeigt das Zusammenspiel von Musik und Reformation. Das Obergeschoss erzählt vom Leben und Werk Spalatins, während das Erdgeschoss Zeugnisse über Johann Walter, einen Torgauer Komponisten der Reformation, präsentiert. Die Räume des Spalatinhauses vermitteln Einblick in die Geschichte der Reformation. Im Obergeschoss ist die Priesterstube eingerichtet, die Spalatins Leben widerspiegelt. Im Erdgeschoss werden Dokumente und Gegenstände aus dem Leben Johann Walters ausgestellt. Ausblick auf die Altstadt und die Elbe ergänzen das Erlebnis vor Ort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Museumsgebäude
- Ort
- Torgau
- Adresse
- Katharinenstraße 8, 04860 Torgau
- Erbaut
- 1493
- Baustil
- Spätgotik
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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