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Velká Kraš
Gemeinde in Tschechien
Velká Kraš ist eine Gemeinde im Okres Jeseník, drei Kilometer südwestlich von Vidnava. Sie liegt am Rande des Reichensteiner Gebirges, beiderseits des Flüsschens Vidnavka. Nördlich grenzt das schlesische Tiefland an, im Süden erstreckt sich das Granitstockland des Friedeberger Berglands. Die Gemeinde liegt an der Bahnstrecke von Lipová-lázně nach Javorník und Vidnava, die sich in Hukovice verzweigt. Velká Kraš hat eine reiche Geschichte, die bis zur Kolonisation durch deutsche Siedler im 13. Jahrhundert reicht. Das Dorf wurde 1291首次 erwähnt und gehörte zu den Gütern der Kastellanei Ottmachau. Im 18. Jahrhundert begann der Granitabbau, wobei Johann Zothe 1777 die erste Granitschleiferei gründete. Die Gemeinde war bis 1945 Teil des Landkreises Freiwaldau und wurde 1976 nach Vidnava eingemeindet. In Velká Kraš gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die Kirche des hl. Florian aus dem 18. Jahrhundert und die Kirche der Jungfrau Maria Mutter Gottes in Hukovice, die 1770 errichtet und 1997 renoviert wurde. Im Naturreservat Venušiny misky am Smolný vrch sind die Venusschüsseln zu besichtigen. In Malá Kraš steht eine 300-jährige Feldulme als Baumdenkmal unter Schutz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Jeseník
- Seehöhe
- 252 m
- Website
- http://www.velkakras.cz
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- Malá Kraš806 m
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