Gartz (Oder)

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Gartz (Oder)

Stadt im Landkreis Uckermark

Gartz (Oder) ist eine Landstadt im Landkreis Uckermark in Brandenburg und Verwaltungssitz des Amtes Gartz (Oder). Sie liegt im Nationalpark Unteres Odertal, 30 Kilometer südlich von Stettin, in einer Endmoränenlandschaft. Die Oder trennt sich hier in zwei Arme, die Westoder und Ostoder, wobei die Westoder die östliche Stadtgrenze bildet und die Staatsgrenze zu Polen darstellt. In der Stadt mündet der Salveybach in die Westoder. Der Ortsteil Friedrichsthal ist der nördliche Endpunkt der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße. Gartz war im Herzogtum Pommern und erhielt 1249 das Stadtrecht. Der Name leitet sich vom slawischen Wort „Gard“ ab, was „Burg“ oder „Stadt“ bedeutet. Die Stadt war mehrfach im Dreißigjährigen Krieg, im Schwedisch-Polnischen Krieg und im Großen Nordischen Krieg zerstört. 1945 wurde sie schwer beschädigt, und bis heute ist der Wiederaufbau nicht abgeschlossen. Seit 1990 gehört Gartz zum Bundesland Brandenburg. In Gartz gibt es die Stadtkirche St. Stephan, die im 13./14. Jahrhundert errichtet wurde, sowie die ehemalige Spittelkirche, heute für Ausstellungen genutzt. Die Stadtmauer mit Storchenturm und Pulverturm sowie das Stettiner Tor sind erhalten. Das Rathaus wurde 1900–1904 als Amtsgericht gebaut. In der Altstadt stehen Ackerbürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Der jüdische Friedhof und das Ackerbürgermuseum am Stettiner Tor sind weitere sehenswerte Orte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Grenzstadt, Stadt in Deutschland
Ort
Amt Gartz (Oder)
Seehöhe
6 m

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