Burgstall Kleinochsenfurt
abgegangene mittelalterliche Spornburg im unterfränkischen Landkreis Würzburg in Bayern
Der Burgstall Kleinochsenfurt ist eine mittelalterliche Spornburg, die sich auf einer Bergzunge im Ochsenfurt-Bezirk befindet. Sie liegt rund 1100 Meter nördlich der Pfarrkirche Maria Schnee und ist heute Teil des Stadtteils Kleinochsenfurt in Ochsenfurt. Die Anlage wurde vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet und war ein Sitz des Ortsadels. Von der Burg sind nur ein Halsgraben, ein Hanggraben und ein Wallzug erhalten geblieben. Die Burgstelle wurde erstmals 1367/68 erwähnt und gehörte 1327 zum Besitz des Domkapitels Würzburg. Die Familie Buman, die vermutlich zum Niederadel gehörte, besaß Güter um den Ort. Die Burg wurde vermutlich aufgegeben, ohne dass der Grund bekannt ist. 1916 und 1918 wurden Funde aus der Anlage im Mainfränkischen Museum Würzburg ausgestellt. Die Burgstelle ist als Bodendenkmal geschützt. Die Burg liegt auf einer Höhe von etwa 240 m ü. NN und ragt in das Tal des Rappertsmühlbaches sowie das Ochsental hinein. Das Gelände ist etwa 65 Meter im Durchmesser und wird von einem Wall umgeben, der bis zu 1,7 Meter hoch ist. An der Nordostseite wurde ein Halsgraben mit einer Breite von fünf Metern und Tiefe von 1,5 Metern angelegt. Die Anlage ist von Natur aus an mehreren Seiten geschützt und benötigte nur geringe Befestigungen.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Ochsenfurt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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