📷 Bild: Wikimedia Commons
Edelsitz Zell
Schloss in Österreich
Der Edelsitz Zell, auch Tannböckhof genannt, war ein historischer Bau in der Gemeinde Bad Zell im Bezirk Freistadt in Oberösterreich. Er lag außerhalb der Ortschaft und war ein Teil der Region um den Markt Zell. Die Bezeichnung „Zelle“ stammt aus dem 13. Jahrhundert und bezieht sich auf eine bereits vorhandene Mönchszelle. Der Name Tannböckhof geht auf die Familie Tannböck zurück, die ab dem 14. Jahrhundert mit dem Gut verbunden war. Der Edelsitz war von großer Bedeutung in der Region. Er wurde 1261 erstmals erwähnt und galt ab 1477 als Edelsitz. 1536 kaufte Hillebrant Jörger von Prandegg den Hof und den Markt. Der Hof war bis 1642 bewohnbar, wurde dann als Hofkasten genutzt und schließlich 1790 abgetragen. An seiner Stelle entstanden zwei Markthäuser, die bis heute bestehen. Der Edelsitz Zell ist heute als Ruine erhalten. Die Reste des Gebäudes liegen in der Nähe des Marktes Zell und bieten einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Ruine ist Teil der historischen Stätten der Region und kann im Rahmen von Wanderungen oder Burgenwanderungen besichtigt werden. Umgebung und Ausblick sind Teil der historischen Landschaft des Ortes.
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- Art
- Burg
- Ort
- Bad Zell
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