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Münchehofe
Gemeinde am östlichen Rand des Landkreises Dahme-Spreewald in Brandenburg
Münchehofe ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie liegt an der Grenze zum Landkreis Oder-Spree, etwa 25 Kilometer nördlich von Lübben und 20 Kilometer südöstlich von Königs Wusterhausen. Die Gemeinde wird vom Amt Schenkenländchen verwaltet und besteht aus dem Hauptort Münchehofe sowie den Gemeindeteilen Birkholz, Hermsdorf, Hermsdorf Mühle und Klein Wasserburg. Birkholz und Hermsdorf wurden 1974 in Münchehofe eingegliedert. Die Geschichte von Münchehofe reicht bis in die Frühzeit der Germanen zurück, wo das Gebiet von Sueben bevölkert war. Im 14. Jahrhundert wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, und die Familie von Langen spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Gemeinde. Im 17. Jahrhundert entstand das heute noch erhaltene Herrenhaus. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und der Pest war die Gemeinde stark betroffen. Im 20. Jahrhundert wurde die Kirche renoviert, und 1974 wurden Birkholz und Hermsdorf eingemeindet. In Münchehofe gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Dorfkirche, die im 17. Jahrhundert errichtet wurde, wurde 1707 erweitert und 1850 renoviert. Das Herrenhaus mit Park ist ein denkmalgeschützter zweigeschossiger Backsteinbau. Ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie das Dehmel-Denkmal erinnern an bedeutende Persönlichkeiten der Gemeinde. Zudem gibt es ein Findling, der als Blutstein bezeichnet wird, und das Museum NO 31 mit einer privaten Motorradsammlung. Die Gemeinde fördert den „sanften“ Tourismus und strebt den Titel der „Ökogemeinde“ an.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Dahme-Spreewald
- Seehöhe
- 45 m
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