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Saint-Martin-de-Ribérac
französische Gemeinde
Saint-Martin-de-Ribérac liegt im Département Dordogne, im Südwesten Frankreichs, etwa 30 Kilometer westnordwestlich von Périgueux und 2,5 Kilometer südöstlich von Ribérac. Die Gemeinde ist Teil der historischen Provinz Périgord und umgeben von sechs Nachbargemeinden. Sie liegt im Einzugsgebiet des Flusses Dordogne und wird von den Nebenflüssen Peychay und Ribéraguet durchquert. Die Gemeinde wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und war seit gallorömischer Zeit besiedelt. Im Mittelalter war sie um einen Adelssitz organisiert, der über die Gerichtsbarkeit verfügte. Nach der Französischen Revolution wurde sie an Ribérac angegliedert, blieb aber eigenständig. 1851 erhielt sie vollständige Selbständigkeit und entwickelte sich bis dahin zu einem Hochpunkt der Bevölkerung. Saint-Martin-de-Ribérac ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche Saint-Martin aus dem 12. Jahrhundert, das Herrenhaus Les Gérauds aus dem 19. Jahrhundert und das Herrenhaus La Veille Basse mit ältesten Teilen aus dem 15. Jahrhundert. Die Gemeinde hat eine Vor- und Grundschule und ist über lokale Verkehrswege mit anderen Gemeinden verbunden. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind unter anderem der Bischof Jean Jacoupy und der Schriftsteller Guy de Larigaudie.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Dordogne
- Seehöhe
- 197 m
In der Nähe
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