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Střítež nad Ludinou
Gemeinde in Tschechien
Střítež nad Ludinou ist eine Gemeinde im Okres Přerov, sieben Kilometer nördlich von Hranice. Sie liegt am südlichen Abhang der Oderberge, entlang des Flüsschens Ludina bis zur Mährischen Pforte. Im Westen ragt der Okrouhlík (502 m) auf, östlich der Vrchy (465 m). Die Autobahn D 1 / E 462 führt durch die Mährische Pforte und wurde 2008 für den Verkehr freigegeben. Nachbarorte umfassen Jindřichov, Nejdek, Bělotín und Hranice. Der Ort hat eine lange Geschichte, die bis ins Äneolithikum zurückreicht. Er wurde im 12. Jahrhundert von der Benediktinerabtei Rajhrad gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1412. Im 15. Jahrhundert wurde die Lehre von Jan Hus verbreitet. 1781 wurde ein Drittel des Dorfes durch ein Hochwasser überflutet. 1822 wurde die Kirche geweiht, und 1870 begann eine Auswanderungswelle nach Texas. In Střítež nad Ludinou gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche St. Matthäus wurde 1822 im Empirestil erbaut, das Pfarrhaus aus dem Jahr 1772 ebenfalls im Empirestil. Auf dem Dorfplatz stehen vier Kapellen in den vier Himmelsrichtungen. Die Kapelle Maria Hilf wurde 1816 errichtet, die Kapelle der Hl. Barbara 1887. Zudem gibt es eine Wassermühle aus dem Jahr 1569 und eine weitere aus dem 19. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Přerov
- Seehöhe
- 338 m
- Website
- http://www.striteznl.cz/
In der Nähe
- Mährische Pforte2.4 km
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- Dálnice 483.5 km
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