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Johanneskirche Imst
Kirche in Imst (13332)
Die Johanneskirche in Imst, Tirol, ist eine römisch-katholische Filialkirche, die den heiligen Johannes dem Täufer und Johannes Evangelist geweiht ist. Sie steht unter Denkmalschutz und hat ihren Ursprung in einer 1274 urkundlich erwähnten Kirche, die durch einen Felssturz zerstört wurde. Die heute sichtbare gotische Kirche entstand um 1467 und wurde im 18. Jahrhundert barockisiert. Die Kirche wurde 1822 durch einen Stadtbrand stark beschädigt und bis 1831 wieder aufgebaut. 1879 bis 1883 wurde die Fassade historisierend verändert, und der Innenraum wurde 1954/1956 restauriert. Die Glasfenster im Chor stammen von Fred Hochschwarzer aus dem Jahr 1954, und die Stuckierung des Gewölbes wurde von Franz Roilo geschaffen. Die Orgel, erbaut 1884, ist weitgehend original erhalten. Im Innenraum dominieren die flache Tonne mit Stichkappen und die Stuckierung des Gewölbes, die die Taube des hl. Geistes zeigt. Die Seitenaltäre stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, und die Glasfenster im Chor schildern Szenen aus dem Leben Christi und Johannes des Täufers. Die Fassade zeigt ein Kreisfenster mit Vierpassmaßwerk und ein Mosaik mit Gottvater und Gesetzestafeln. Die Umgebung um die Kirche ist geprägt von der Landschaft Tirols.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Imst
- Adresse
- Johannesplatz 9, 6460 Imst
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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