Burg Rauheneck (Ebern)

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Burg Rauheneck (Ebern)

Burgruine in Deutschland

Die Burg Rauheneck liegt in den Haßbergen, nördlich des Dorfes Vorbach, einem Stadtteil von Ebern. Sie ist eine Ruine einer Amtsburg des Bistums Würzburg und befindet sich auf einem Bergausläufer des Haubeberges. Die Anlage ist umgeben von Mischwald und liegt im Naturpark Haßberge. Die Burg wurde bis 2006 aufgrund von Einsturzgefahr gesperrt und konnte ab 2018/19 wieder betreten werden. Die Burg war ein wichtiger Standort für verschiedene Adelsfamilien, darunter die von Rauheneck und die Marschalk. Sie war bis ins 17. Jahrhundert als Amtssitz des Bistums Würzburg in Betrieb. Die Anlage wurde mehrfach verpfändet und schließlich von den Freiherren von Rotenhan erworben, die sie bis 2006 verfielen ließen. Die Sanierung begann 2006, nachdem der Landkreis Haßberge das Areal pachtete. Besucher können die Ruine über eine steinerne Bogenbrücke betreten, die im 16./17. Jahrhundert errichtet wurde. Erhalten sind Teile der hussitenzeitlichen Zwingeranlagen, der Palas, die Burgkapelle und Kellergewölbe. Die Ruinen des Palas und der Zwingeranlagen sind stark sanierungsbedürftig, doch die Sanierung von 2018/19 ermöglichte einen Teilreparatur. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil des Naturparks Haßberge.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Ebern
Adresse
Ruine Raueneck
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Burg Rauheneck (Ebern) (CC0-1.0)

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