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Burg Wernstein (Oberösterreich)
Burg in Österreich
Die Burg Wernstein liegt auf einem Granitfelsen am Inn in der Gemeinde Wernstein am Inn, Oberösterreich. Sie steht direkt gegenüber dem bayerischen Ufer, wo das Schloss Neuburg am Inn auf einer Anhöhe steht. Die Burg war nie eigenständig besetzt, sondern wurde von Burgvögten aus Neuburg verwaltet. Sie wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Formbach als Vorwerk errichtet und später mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern verändert. Die Burg war bis 1666 ein militärisches Zentrum, als dort eine Münzstätte betrieben wurde. 1670 gab es zudem eine Silber- und Goldfadenfabrik. Im 18. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach, bis die Burg 1731 an das Bistum Passau ging. 1991 bis 1993 wurde die Ruine renoviert, und sie ist seitdem in Privatbesitz der Familie von Ernst Dietrich. Die Burgmauer umschließt ein ausgegrabenes Gelände mit Graben und Teich, die früher die Sicherheit der Burg verstärkten. Die Burganlage besteht aus einem Torbau mit Vorwerken und Zwinger, einem Turm mit Wohntrakt sowie einem heute als Scheune genutzten Langtrakt. Links vom Eingang steht ein Wohntrakt, der durch Umbauten nicht mehr wehrhaft ist. Vor der Burg steht eine Nachbildung der Mariensäule aus dem Jahr 1646. Die Umgebung umfasst den Inn, die Gemeinde Wernstein am Inn und die Schlossanlage Neuburg am Inn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Wernstein am Inn
In der Nähe
- Mariensäule60 m
- Burgruine Frauenhaus245 m
- Schloss Neuburg am Inn333 m
- Bodendenkmal in Neuburg am Inn, #D-2-7446-0110339 m
- Kriegerdenkmal510 m
- Neuburg am Inn465 m
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