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Schloss Offenberg
Schloss in Deutschland
Das Schloss Offenberg liegt im niederbayerischen Offenberg, im Landkreis Deggendorf. Es steht auf einem 346 Meter hohen Ausläufer des bayerischen Waldes, der 50 Meter über der Umgebung liegt. Im Süden ist die Donau etwa zwei Kilometer entfernt. Die Anlage ist durch ihre steile Hanglage, zwei Gräben und Außentürme sowie Ringanlagen erkennbar. Die barocke Dreiflügelanlage wurde im 17. Jahrhundert errichtet und umgebaut. Das Schloss ist für seine historische Entwicklung und architektonische Vielfalt bekannt. Die dreigeschossige Anlage wurde von Ulrich Stöckl im 17. Jahrhundert über einem spätmittelalterlichen Kern errichtet. Die Schlosskapelle St. Georg wurde 1699 geweiht. 1814 und 1834 wurden die Brücken über die Halsgräben aus Stein gebaut. 1911 wurde der Südflügel erweitert. Das Schloss wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt, darunter von der Europäischen Akademie für Kultur- und Gesellschaftsfragen. Die Anlage umfasst ein Bodendenkmal mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunden sowie ein denkmalgeschütztes Objekt der Gemeinde Offenberg. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Es wechselte mehrfach Besitzer und wurde im 18. Jahrhundert zur barocken Dreiflügelanlage umgebaut. Die Familie von Loebbecke besitzt das Schloss seit 1987, und seit 1998 sind Hans Rainer und Ingrid Buchmüller Eigentümer.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Offenberg
- Adresse
- Schloßberg 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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